April 2008: Neues Gesicht bei Sozialarbeit der Hauptschule
Anna-Elena Borgstädt und Christian Barzen-Sartorius
Die Sozialarbeit an der Von-Zumbusch-Hauptschule in Herzebrock hat ein neues Gesicht. Seit kurzem wird Sozialarbeiter Christian Barzen-Sartorius, der seit dem Jahr 2004 in Herzebrock arbeitet, von Anna-Elena Borgstädt unterstützt. Nachdem Janine Girard ihre Tätigkeit als Sozialarbeiterin an der Von-Zumbusch-Hauptschule zum Beginn des Jahres 2007 nach rund drei Jahren beendet hatte, hatte zunächst Übergangscoach Cathrin Schwienherr-Cordes die Arbeit mit übernommen. Auf Dauer habe sich das aber nicht bewährt, sagte Schulleiterin Gudrun Mackensen. Die Arbeitsbereiche seien einfach zu unterschiedlich. Das Verhältnis eines Übergangscoaches zu den Schülern sei außerdem ein anderes als das eines Sozialarbeiters. "Wir haben damals vor allem darum beides in einer Person vereint, weil wir im vergangenen Jahr kontinuierlich mit unserer Arbeit weitermachen wollten", so Gudrun Mackensen. Schließlich habe man sich dann aber für eine Neuausschreibung der Stelle entschieden.
Anna-Elena Borgstädt hat sich inzwischen bereits gut an der Herzebrocker Hauptschule eingearbeitet. Für die 24-Jährige ist es die erste feste Stelle nach einem Anerkennungsjahr bei der Stadt Gütersloh, wo sie im Pflegekinderdienst tätig war. Sie kommt aus Rietberg-Bokel und hat ihr Studium in Paderborn als Diplomsozialarbeiterin und Diplomsozialpädagogin abgeschlossen. "Ich habe viel Kontakt zu den Schülern, und auch die Zusammenarbeit mit den Lehrern und der Schulleitung ist gut", resümiert sie.
Zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben zählt sie das Schülercafé mit der Hausaufgabenbetreuung nach der sechsten Stunde. "Dank des ehrenamtlichen Einsatzes von Heike Kessler, Mutter eines Fünftklässlers, können wir jetzt auch dreimal in der Woche ein Mittagessen anbieten" , berichtet Anna-Elena Borgstädt. Da auch die Bürgerstiftung dieses Projekt unterstützt, darf für einen Euro pro Kind und Mahlzeit dienstags, mittwochs und donnerstags in der Schule Mittag gegessen werden. Durchschnittlich 12 bis 13 Kinder nehmen dieses Angebot wahr. Für die Küche im schuleigenen Kiosk sind dafür extra noch zusätzlich Kochplatten angeschafft worden, auf denen Heike Kessler kocht. Von den beiden Schulsozialarbeitern ist montags bis freitags zwischen 8 und 15 Uhr immer mindestens einer für die Schülerinnen und Schüler im Raum 231 erreichbar. Termine können aber auch telefonisch vereinbart werden: 05245/9291915 oder 0175/5112067.
Die Glocke / Dienstag, 15. April 2008
