Dezember 2004: Ein bisschen wie an Heiligabend
Konzert in der von-Zumbusch-Hauptschule
"Es ist ein bisschen wie Heiligabend", hat Gudrun Mackensen die zahlreichen Gäste in der Aula der von-Zumbusch-Hauptschule begrüßt. Kurz vor Beginn des traditionellen Weihnachtskonzertes seien alle Beteiligten aufgeregt, verriet die Schulleiterin. Immerhin sei die Vorbereitungszeit in diesem Jahr recht kurz gewesen. 90 Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Instrumenten von Flöten über Klarinetten, Posaunen, Trompeten bis zum Schlagzeug hatten sich auf, vor und seitlich der Bühne platziert. Nacheiander musizierten sie in verschiedenen Besetzungen. Den Anfang machte die Blechbläser AG mit "Gavotte II". Die jüngsten, die Musikklassen 5a, spielten ihre ersten Töne und ihr erstes kleines Lied. Beide Gruppen werden von Hermann Munkelt geleitet. Der Instrumentallehrer hatte mit seinem Kollegen Armin Düpmeier auch die Betreuung des Konzertes übernommen.
Welche Tonfolgen die Kinder und Jugendlichen nach einem Jahr beherrschen, war beim Spiel der nächsten Musikklasse zu hören. Die Sechstklässler intonierten bereits Stücke wie "Pop für Zwei", den "Mexikanischen Hurttanz" oder "Faith of Out Fathers". Ab Klasse 7 steht den Schülerinnen und Schülern das Schulorchester offen, das von beiden Instrumentallehrern geleitet wird. Dies überzeugte mit "Go down Moses", dem "Beetle Boogie" und der Europa Hymne. Im zweiten Block präsentierte das Orchester ein "junges Weihnachtskonzert" mit mehreren bekannten Weihnachtsliedern wie "Kling Glöckchen" oder "Ihr Kinderlein komet".
Den Reigen der weihnachtlichen Lieder hatte die Schulband mit dem allgegenwärtigen Weihnachtshit "Last Christmas" eingeläutet. Dazu und zu den Titeln "Venus" und "Behind Blue Eyes" sangen Irina, Jennifer und Raissa aus den Klassen 9 und 10. Die von Armin Düpmeier geleitete Band hat vor zehn Jahren ihr erstes Konzert gegeben. Am Ende spielten die fünf Klangkörper gemeinsam den Titel "Morgen kommt der Weihnachtsmann".
Schulleiterin Gudrun Mackensen freute sich, dass nicht Materielles, sondern Familie, Eltern und Freunde für die jungen Menschen wichtig seien, um glücklich zu sein. Dies hatten sie in den im November durchgeführten Lernstandserhebungen zum Thema "Glück" geschrieben. "Das wurde in vielfältiger Weise sehr anrührend zu Papier gebracht", so die Schulleiterin.
Die Glocke / Mittwoch, 21. Dezember 2004
