"Ford" - Erziehungsprogramm
Das Programm „Eigenverantwortliches Denken in der Schule“, nach seinem Urheber, dem Amerikaner E. Ford kurz Ford - Programm genannt, wurde im Februar 2000 zur Sicherung der Qualität des Unterrichts an unserer Schule eingeführt. Ziel ist es den Unterricht von Störungen zu entlasten. Deshalb wurden folgende Klassenregeln erarbeitet:
Diese Regeln hängen in allen Räumen aus und auf ihre Einhaltung haben alle Lehrer/innen zu achten. Wer diese Regeln verletzt, wird einmal höflich darauf aufmerksam gemacht und gefragt, ob er nun die Regeln einhalten will oder gleich den Unterricht verlassen möchte. Entscheidet er sich für den Unterricht und stört ein zweites Mal, muss er in den so genannten "RvD" (Raum für verantwortliches Denken). Dort führt er mit einer dafür ausgebildeten Lehrkraft ein Gespräch und verfasst einen Plan zur Verbesserung seines Verhaltens, mit dem er sein Recht auf Unterricht zurück gewinnen kann. So sollen die Schüler/innen lernen, dass sie für ihr Handeln selbst verantwortlich sind und dass die Einhaltung der Regeln Voraussetzung dafür ist, dass sie ihr Recht auf Unterricht wahrnehmen können. Die bisherigen Erfahrungen und Evaluationsergebnisse haben gezeigt, dass das Ford-Programm geeignet ist die Eigenverantwortung der Jugendlichen für ihre Arbeit in der Schule zu stärken und Unterrichtsstörungen auf ein Mindestmaß zurück zu führen.
